Mehrere Verwundbarkeiten wurden in Clam AntiVirus entdeckt, dem
Antivirenscanner für Unix, der für die Integration in Mailserver
ausgelegt ist, um Dateianhänge zu durchsuchen. Das Common
Vulnerabilities and Exposures project
identifiziert die folgenden
Probleme:
Der OLE2-Entpacker ermöglicht entfernten Angreifern, einen
segmentation fault
mittels einer DOC-Datei mit fehlerhaftem
Eigenschaftenbaum zu verursachen. Dadurch wird eine endlose
Rekursion ausgelöst.
Eine speziell präparierte ausführbare Datei, die mit FSG 1.33 komprimiert wurde, kann den Entpacker dazu bringen, über Puffergrenzen hinaus zu schreiben. Dadurch kann ein Angreifer beliebigen Code ausführen.
Eine speziell präparierte CAB-Datei kann ClamAV in eine Endlosschleife bringen, die alle verfügbaren Prozessorressourcen aufbraucht. Dadurch wird ein Denial of Service ausgelöst.
Eine speziell präparierte CAB-Datei kann ClamAV in eine Endlosschleife bringen, die alle verfügbaren Prozessorressourcen aufbraucht. Dadurch wird ein Denial of Service ausgelöst.
Die alte Stable-Distribution (Woody) enthält das clamav-Paket nicht.
Für die Stable-Distribution (Sarge) wurden diese Probleme in Version 0.84-2.sarge.6 behoben.
Für die Unstable-Distribution (Sid) wurden diese Probleme in Version 0.87.1-1 behoben.
Wir empfehlen Ihnen, Ihre clamav-Pakete zu aktualisieren.
MD5-Prüfsummen der aufgeführten Dateien stehen in der ursprünglichen Sicherheitsankündigung zur Verfügung.